Eine schiefe Schublade, ein Wasserfleck und alte Griffe schienen das Aus zu bedeuten. Mit Geduld, Holzdübeln, Zitronenöl und neuen Keramikknöpfen wurde die Kommode zum Mittelpunkt des Flurs. Jetzt hält sie Schlüssel, duftet sanft und erinnert täglich daran, warum Reparieren verbunden, sinnvoll und tröstlich ist.
Aus zwei Paletten, einem Leinensegel und Kräuterkästen entstand ein leichter Sitzplatz. Abends erzählen Lichterketten vom Tag, am Morgen trocknen Kissen in der Sonne. Pflege besteht aus Bürsten, Ölen, Gießen und Lauschen. So bleibt ein städtischer Winkel lebendig, duftend und überraschend großzügig, obwohl er klein ist.
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